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Veranstaltungsarchiv 2015

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Pastor Johann Goudschaal, Anton Park, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Sylvia Rehder
Pastor Johann Goudschaal (2.v.r.) führte anlässlich der Zelttage in Hollen ein Interview mit Anton Park (von links), Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Sylvia Rehder. (Foto: Bernhard Ritter)

„Voll das Leben“
Zelttage in Hollen mit Landessuperintendent Dr. Klahr


öso. Hollen. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt einen Vortrag zum Thema „Atemlos durch die Nacht! Glücklichsein im Leben“ zu Beginn der Zelttage in Hollen. Vom 3. bis 13. September 2015 finden unter dem Motto „Voll das Leben“ Zelttage mit kirchlichen Veranstaltungen in Hollen statt. Dazu bieten die Evangelisch-lutherische Christus-Kirchengemeinde Hollen und die dzm, die mobile mission Siegen, Vorträge, Musik und Bistro in einem Zelt auf dem ehemaligen „Plagge-Platz“ neben dem Dorfteich in Hollen an.

Landessuperintendent Dr. Klahr eröffnete seinen Vortrag im vollbesetzten Zelt vor rund 350 Personen, indem er ein Herz aus der Zeltdekoration hochhielt und sagte: „Mit dem Herzen dabei sein, das ist wichtig in unserem Glauben und bei dem, was wir tun.“ Klahr nahm in seinem Vortrag Bezug auf das bekannte Lied der Schlagersängerin Helene Fischer „Atemlos durch die Nacht“. In dem Text dieses Liedes, aber auch in anderen Liedern würden Inhalte vermittelt, die auf den zweiten Blick durchaus mit christlichen Inhalten zu verknüpfen seien.

Klahr ermutigte die Zeltbesucher dazu, sich durch den Glauben von konventionellen Bahnen frei zu machen und Ungewöhnliches zu wagen. „Es muss ja nicht gleich atemlos durch die Nacht gehen, aber wenn es um den Nächsten geht, brauchen wir als Christen den Mut zu außergewöhnlichen Taten der Liebe." Jesus habe das den Seinen so vorgelebt.

Mit Blick auf die Flüchtlinge sagte Klahr: „Es braucht Menschen, die bereit sind, sich auf andere Menschen offen einzulassen und mit ihnen das eigene Lebensglück zu teilen. Aus der Glücksforschung wisse man, dass Dankbarkeit, Optimismus und soziales Engagement wichtige Faktoren für das eigene Glücksempfinden seien.

„Das alles ist für uns Christen nicht neu, sondern Ausdruck unseres Glaubens an Gott. Wir dürfen das täglich neu einüben, was es heißt, dieses Glück zu leben“, so der Regionalbischof.

Der Ortspastor, Johann Goudschaal, führte vorab ein Interview mit drei Personen. Anton Park gab einen Rückblick über die Entstehung der Zelttage Hollen und betonte, dass die Zelttage 2004 bei vielen Hollenern noch bis heute nachwirken. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr gab Einblicke in seine Tätigkeit als Regionalbischof des Evangelisch-lutherischen Sprengels Ostfriesland-Ems. Die Referentin der nächsten Tage, Sylvia Rehder, erzählte, wie sie zu den Alpha–Kursen kam. Diese Glaubenskurse werden in Hollen regelmäßig angeboten und erfahren guten Zuspruch.

Pastor Goudschaal stellte die Angebote vor, die an jedem Zeltabend zu finden sind: Seelsorge-Gespräche mit Mitarbeitern oder die Möglichkeit, sich segnen zu lassen. Es gibt eine Gebetsecke für das persönliche Gebet und eine „Klagemauer“ für die eigenen Sorgen und Nöte. Ein Büchertisch bietet neuen Lesestoff und das angrenzende Bistro–Zelt ermöglicht an runden Tischen Gespräche in kleinen Kreisen.

Die Posaunenchöre Detern und Hollen sorgten gemeinsam für den musikalischen Rahmen.

(September 2015)

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