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Veranstaltungsarchiv 2015

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Superintendent Gerd Bohlen, Pastorin Adelheid Kramer, Julia Friesen, Pastorin Marion Steinmeier und Pastorin Gretchen Ihmels-Albe in Rhauderfehn
Das Motto des Ostfriesischen Kirchentags 2016 passt zu Rhauderfehn. Superintendent Gerd Bohlen, Pastorin Adelheid Kramer, Julia Friesen, Pastorin Marion Steinmeier und Pastorin Gretchen Ihmels-Albe stellten es vor der Hoffnungskirche vor. (Foto: Birger Hermann)

„Hoffnung haben wir“
Motto des Ostfriesischen Kirchentages 2016 steht fest


Das Bibelwort „Hoffnung haben wir“ aus dem Hebräerbrief ist Motto des Ostfriesischen Kirchentags vom 10. bis 12 Juni 2016. Die beiden Kirchentags-Geschäftsführerinnen Marion Steinmeier(evangelisch-lutherisch) und Adelheid Kramer (evangelisch-reformiert) stellten das Motto jetzt zusammen mit dem Superintendenten des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn, Gerd Bohlen, und der evangelisch-reformierten Pastorin Gretchen Ihmels-Albe vor.

„Mit dem Kirchentagsmotto haben wir einen wunderbaren biblischen Satz, der von der Zuversicht spricht, die wir als Christen in dieser Welt haben“, sagt der evangelisch-lutherische Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Alle Menschen bräuchten Hoffnung als Perspektive für ihr Leben. Dies gelte insbesondere auch für die vielen Menschen in unserem Land, die als Flüchtlinge zu uns kommen.

Die Sprecherin der evangelisch-reformierten Kirchengemeinden, Präses Hilke Klüver betont in dem Motto das „Wir“. „Gemeinschaft ist grundlegend für das Leben der Menschen“, so Klüver. Und es bleibe eine ständige Herausforderung, diese Gemeinschaft zu gestalten. Klüver wünscht sich, dass der Ostfriesische Kirchentag auf unterschiedliche Art von der Hoffnung erzählen wird: durch Vorträge, Aktionen, Gottesdienste und auch durch die Musik.

Das Motto stammt von der 32-jährigen Rauderfehnerin Julia Friesen. Sie beteiligte sich wie 70 andere an einem Motto-Wettbewerb. Friesen gehört zum Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Rhauderfehn und formulierte ihren Vorschlag auf der Basis des Leitsatzes ihrer Kirchengemeinde: „Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker“. Hoffnung sei für sie ein zentraler Begriff ihres christlichen Glaubens, aus dem sie im Falle von Mutlosigkeit neue Kraft schöpfen könne.

Marion Steinmeier kündigte an, dass die beiden Geschäftsführerinnen auf der Grundlage des Mottos nun dem Koordinierungsausschuss bis Ende September ein Programmkonzept vorlegen wollten. Dem Koordinierungsausschuss gehören Vertreter aus den evangelisch-lutherischen und evangelisch-reformierten Kirchenkreisen und Synodalverbänden sowie aus den anderen Kirchen vor Ort an.

Adelheid Kramer sagte, dass Motto biete viele Gestaltungsmöglichkeiten. „Wenn wir das Wort ‚haben‘ durch ‚feiern‘, ‚suchen‘ oder ‚brauchen‘ ersetzen, lassen sich ganz neue thematische Aspekte finden.“ Klar sei jetzt schon, dass das Thema Flüchtlinge eine herausgehobene Rolle spielen werde. Dabei solle beim Ostfriesischen Kirchentag nicht nur über Flüchtlinge geredet werden, sondern auch mit ihnen.

Der siebente Ostfriesische Kirchentag findet vom 10. bis 12. Juni 2016 erstmals in Rhauderfehn statt. Das von reformierter und lutherischer Kirche gemeinsam getragene größte Christenfest im nordwestlichen Niedersachsen ist alle vier Jahre an einem anderen Ort zu Gast. Zum letzten Ostfriesischen Kirchentag 2012 kamen mehr als 15.000 Menschen in die Stadt Aurich. Er stand unter dem Motto „Vertrauen wagen - Ik bün bi di“. Bisher trafen sich die ostfriesischen Christen in Norden (2008), Emden (2004), Esens (2000), Leer (1996) und Aurich (1992).

(September 2015)

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