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Veranstaltungsarchiv 2012

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Veränderungen im Sprengel Ostfriesland zu Jahresbeginn 2013
Der Sprengel Ostfriesland besteht ab 1. Januar 2013 nicht mehr aus sieben, sondern aus sechs Kirchenkreisen

Kirche geht mit veränderten Strukturen ins neue Jahr
Dr. Klahr dankt allen Mitarbeitenden im Sprengel Ostfriesland


Der Sprengel Ostfriesland geht mit Zuversicht ins neue Jahr. "Die Kirchenkreise und Kirchengemeinden haben die nötigen Strukturveränderungen vollzogen, das hat den Mitarbeitenden in den Gremien der Kirchenkreise viel Arbeit und manche zusätzliche Sitzung abverlangt, dafür danke ich allen Beteiligten sehr", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr aus Emden zum Jahreswechsel.

Im neuen Jahr sind es nicht mehr sieben, sondern sechs Kirchenkreise mit insgesamt 158 Kirchengemeinden und rund 328.000 Mitgliedern, die den Evangelisch-lutherischen Sprengel Ostfriesland bilden.

Die Kirchenkreise Emden und Leer haben sich seit dem 1. Januar 2013 zum neuen Kirchenkreis Emden-Leer zusammengeschlossen. Sitz der Superintendentur ist Leer. Superintendent des neuen Kirchenkreises ist Burghard Klemenz.

Emden hat den Sitz des Kirchenkreisamtes und des Superintendenten aufgegeben. Die Landessuperintendentur wurde im Rahmen dieser Neustrukturierung von Aurich nach Emden verlegt. Das Gebiet des Sprengels wurde auf Beschluss der Landesynode bereits 2007 durch den Kirchenkreis Emsland-Bentheim vergrößert.

Die Kirchengemeinden Firrel, Weener und Bunde wechseln vom Kirchenkreis Leer zum Kirchenkreis Rhauderfehn. Die sechs Gemeinden Marienhafe, Osteel, Leezdorf, Rechtsupweg, Siegelsum und Leybucht gehören künftig zum Kirchenkreis Norden.

Die Verwaltungsaufgaben der Kirchenkreise und ihrer Kirchengemeinden nehmen künftig die beiden großen Kirchenämter Aurich und Leer und das Kirchenkreisamt in Meppen wahr.

Die Veränderung von Strukturen diene keinem Selbstzweck, sondern habe das Ziel, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Verkündigung des Evangeliums zu schaffen. "Ich danke allen Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden und Gremien der Kirchenkreise und Kirchengemeinden, die diese Veränderung mitgetragen und auf den Weg gebracht haben", sagte Klahr. Das zeige, dass sehr viele Ehrenamtliche sich bei der Kirche engagieren und Verantwortung übernehmen, wenn es darum geht, die Zukunft der kirchlichen Arbeit vor Ort zu gestalten. "Bei den Besuchen in den Kirchengemeinden stelle ich immer wieder fest, wie lebendig und vielseitig der Glaube an Jesus Christus im Sprengel verkündigt und lebensnah umgesetzt wird", so der Regionalbischof.

Die Menschen im Sprengel Ostfriesland zeigten, wie sehr sie sich ihrem christlichen Glauben und ihrer Kirche verbunden fühlen: "Christen übernehmen wie selbstverständlich Verantwortung für ihre Kirchengemeinde und damit zugleich auch immer für die Gesellschaft, in der sie leben, insgesamt wahr. Dies wird allzu leicht übersehen." Es sei eben ein wichtiges Merkmal des christlichen Glaubens, dass er sich nicht aus der Welt zurückziehe, sondern sie aktiv mitgestalte und das fange immer konkret im eigenen Lebenskontext an.

"Ausdrücklich danke ich den vielen Menschen im Sprengel, die in großer Treue die gemeinsame kirchliche Arbeit durch ihren persönlichen Einsatz an Zeit, Begabungen und auch durch ihre Kirchensteuerbeiträge und Spenden mittragen", so Klahr.

(Dezember 2012)

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