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Veranstaltungsarchiv 2010

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Frauen aus dem Kirchenkreis Rhauderfehn
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr freute sich gemeinsam mit der neuen Frauenbeauftragten des Sprengels, Daniela Dombrowski, über die vielen Teilnehmerinnen am Kreisfrauentreffen in Potshausen. Foto: privat.

"Wer singt, betet doppelt"
340 Frauen aus dem Kirchenkreis Rhauderfehn hörten den Vortrag von Dr. Klahr


öso. Potshausen. Auf Einladung der Frauenbeauftragten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rhauderfehn Astrid Westphal (Collinghorst) kam Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr in die Landvolkshochschule Potshausen. Er sprach dort zum Thema "Die ganze Schöpfung ist voll Musik – Von der Bedeutung der Musik für den Glauben".

Das Kreisfrauentreffen wurde von einem Team ehrenamtlicher Frauen vorbereitet und liebevoll durchgeführt. Da sich so viele angemeldet hatten, wurde das Treffen auf den Vormittag und den Nachmittag verteilt.

"Für den Glauben haben das Singen und die Musik als eine besondere Form des Lobens eine hohe Bedeutung", so Klahr. "Singen ist auch Selbsterfahrung, die weit über das Stimmliche hinausgeht und alle Lebensbereiche erfasst."

Man könne sagen, "wer singt, betet doppelt", wie Martin Luther es kurz und knapp formuliert habe. Der Glaube werde durch das Singen gestärkt, zumal dann, wenn die Texte der Lieder sich auf Glaubensinhalte beziehen. Luther habe der Musik neben der Theologie einen hohen Stellenwert beigemessen. "Das Evangelium wollte Luther ‚singen und sagen’, weil er davon überzeugt war, dass die Musik nicht nur den Verstand, sondern auch die Gefühle des Menschen erreicht."

Auch deshalb sei die Reformation von Anfang an eine Singbewegung gewesen. Diesen Schatz gälte es im Protestantismus zu bewahren, so der Regionalbischof. Dabei gehe es auch immer wieder um neues Liedgut, das in zeitgemäßer Form und Sprache den Glauben ausdrücke.

Er schloss den Vortrag mit der Aussage, dass Gottes Lob zu allen Zeiten auf dieser Erde erklingt und die Welt umspannt. Die ganze Schöpfung sei von Tönen und Melodien umgeben, vom Vogelgesang bis zu den Sphärenklängen, vom Rhythmus des eigenen Herzens bis zum Gesang der Wale.

Der Landessuperintendent sprach aber nicht nur über das Singen, sondern sang selbst und wusste auch die Teilnehmerinnen zum Singen zu motivieren. Es käme vor allem darauf an, seine eigene Glaubensmelodie für sich zu entdecken und mit ihr in Gottes Lob einzustimmen. (September 2010)

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