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Veranstaltungsarchiv 2015

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Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr referierte auf dem Kirchenvorstehertag im Gemeindezentrum Martin-Luther in Emden
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (stehend) hielt beim Kirchenvorstehertag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer vor den Teilnehmern den Impulsvortrag zum Thema "Öffentlich Kirche sein…". (Foto: Dübbel)

"Die Kirche darf sich nicht einigeln"
Impulsreferat von Landessuperintendent Dr. Klahr auf dem Kirchenvorstehertag in Emden


"Öffentlich Kirche sein" lautete das Motto beim Kirchenvorstehertag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer am Sonnabend. Dazu waren aus den meisten der 26 Mitgliedsgemeinden Teilnehmer ins Gemeindezentrum der Martin-Luther-Kirche in Emden gekommen. Ein Impulsvortrag von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und eine Reihe informativer Workshops gehörten zum fünfstündigen Programm. Dafür gab es zum Schluss viel Beifall.

Martin Kaminski, Referent für die Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises, der die Veranstaltung moderierte, hatte die Teilnehmer humorvoll begrüßt. Superintendent Burghard Klemenz vermittelte in seiner Andacht einen geistlichen Einstieg in das Thema.

"Die Kirche muss öffentlich sichtbar werden, sie darf sich nicht einigeln und nur mit sich selbst beschäftigen, betonte Landessuperintendent Dr. Klahr. Bei vielen Gelegenheiten öffentlich dabei zu sein, sei eine Chance, in der Welt wahrgenommen zu werden. Umgekehrt sollten zu kirchlichen Veranstaltungen auch Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft eingeladen werden.

"Wir müssen öffentlich Zeugnis geben, sonst sind wir nicht Kirche", sagte Klahr. Das hätten schon die Jünger, die Jesus nach-folgten, und der Apostel Paulus gezeigt. Öffentlich von Gott zu reden sei in der Botschaft des Evangeliums begründet.

Auch wenn oft davon gesprochen werde, dass es immer weniger Menschen in der Kirche gebe, bereite ihm das keine Sorge um deren Erhalt, erklärte der Regionalbischof. Es seien auch nur einige wenige gewesen, die ursprünglich die christliche Kirche gebaut hätten. Heute gebe es - abgesehen von den Orten, wo Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt würden - alle Möglichkeiten, sich öffentlich zum Glauben zu bekennen.

Die Kirchenvorstandsmitglieder konnten an zwei Workshops teil-nehmen. Sechs Themen standen dabei zur Auswahl. Dabei ging es um Willkommenskultur, Kurzseelsorge an der Kirchentür, Öffentlichkeitsarbeit, den kollegialen Austausch sowie die Themen "Einfach mal singen" und "Den Glauben an einer Hand abzählen".

Kräftig stimmten die Teilnehmer in die Lieder mit ein, die Kirchenkreiskantor Matthias Eich ausgesucht hatte. Dabei wurden sie von ihm am Klavier und von Martin Kaminski am Cajon (Kistentrommel) begleitet. Viel Gelegenheit für Gespräche gab es in den Kaffeepausen und beim Mittagsimbiss. Dabei wurde auch reichlich Lob für die Atmosphäre des Miteinanders ausgesprochen.

Zum Schluss richtete Burghard Klemenz einen besonderen Dank an die Diakone Michael Vogt und Martin Kaminski für die Organisation des Kirchenvorstehertages. (kkl)

(Oktober 2015)

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