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Veranstaltungsarchiv 2015

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Dr. Klahr fährt zur VELKD- und EKD-Synode nach Würzburg
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr stellte als Themenausschussvorsitzender auf einer Pressekonferenz der EKD-Synode im November 2014 das Schwerpunktthema "Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft" vor. (Foto: Hannegreth Grundmann)

Dr. Klahr fährt zur VELKD- und EKD-Synode nach Würzburg

öso. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr nimmt vom 30. April bis 3. Mai 2015 an den konstituierenden Synoden der Vereinigten Evangelischen Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) teil. Beide Synoden kommen zu ihrer konstituierenden Sitzung in Würzburg zusammen.

Von den zehn EKD-Synodalen, die die Landessynode der Landeskirche Hannovers dorthin entsendet, ist Klahr der einzige Synodale aus dem Sprengel-Ostfriesland-Ems.

Der Eröffnungsgottesdienst mit Verpflichtung der Synodalen wird in der St. Stephan-Kirche gefeiert. Die Predigt hält Bischof Dr. Michael Bünker, Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).

Vor dem aktuellen Hintergrund der Schiffsunglücke auf dem Mittelmeer wird die EU-Flüchtlingspolitik auch ein Thema der Tagung in Würzburg sein.

Die Predigt im Abschlussgottesgottesdienst am 3. Mai um 10.00 Uhr in der St Johannis-Kirche hält der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm.

Die 12. Synode der EKD, die sich aktuell konstituiert, besteht aus 120 Mitgliedern. 100 Synodale wurden durch die Synoden der 20 Gliedkirchen gewählt. Die Anzahl der zu wählenden Synodalen hängt von der Größe der jeweiligen Landeskirche. 20 der Synodalen hat der Rat berufen, unter besonderer Berücksichtigung von Persönlichkeiten, die für das Leben der Gesamtkirche und die Arbeit der kirchlichen Werke Bedeutung haben. Neu unter diesen Berufenen ist zum Beispiel die Internetbotschafterin der Bundesregierung, die SPD-Politikerin Gesche Joost.

59 Mitglieder der 12. Synode gehörten bereits der 11. Synode an, 40 Mitglieder sind neu. Mit einem Frauenanteil von 48 Prozent erreicht die Synode ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Neben vielen ehrenamtlich engagierten Gemeindegliedern sind auch hauptamtliche Theologinnen und Theologen und Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur vertreten. Für jeden Synodalen werden zwei Stellvertreter gewählt bzw. berufen.

Die Synode wird jeweils für die Dauer von sechs Jahren gebildet; an ihrer Spitze steht ein siebenköpfiges Präsidium, das ebenso wie die ständigen Ausschüsse während der konstituierenden Tagung von den Synodalen aus ihrer Mitte gewählt werden wird.

Die Synode der EKD kommt in der Regel einmal im Jahr an wechselnden Orten zu einer mehrtägigen Tagung zusammen. Diese Tagungen sind öffentlich. Fast immer behandelt die Synode dabei auch ein sogenanntes Schwerpunktthema. Zur inhaltlichen Vorbereitung der Themen setzt das Präsidium der Synode einen sogenannten Vorbereitungsausschuss ein, der je zur Hälfte mit Synodalen und mit Fachleuten aus dem öffentlichen Leben besetzt ist.

Das Schwerpunktthema der letzten Tagung der 11. Synode im November 2014 in Dresden lautete: "Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft" und wurde von dem damaligen Ausschussvorsitzenden Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr vorbereitet.

Als Besonderheit in diesem Jahr wird es zwei Synodentagungen geben: die konstituierende Tagung in Würzburg und eine weitere Tagung mit dem Schwerpunktthema im November in Bremen.

(Mai 2015)

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