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Veranstaltungsarchiv 2015

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Ute Beyer-Henneberger mit Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Rico Mecklenburg in der ARO
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Bildmitte), Geschäftsführerin Ute Beyer-Henneberger (links) und Landschaftspräsident Rico Mecklenburg (rechts) sprachen auf dem Jahresempfang der ARO in Aurich über Bilder der Künstlerin Brigitte Kranich.
(Foto: Reinhard Former)


Miteinander der Religionen in Toleranz und Freiheit
Jahresempfang der ARO eröffnet Ausstellung über Propheten


Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Präses Hilke Klüver eröffneten gemeinsam mit ARO-Geschäftsführerin Ute Beyer-Henneberger den diesjährigen Jahresempfang der Arbeitsstelle für evangelische Religionspädagogik Ostfriesland (ARO) in Aurich. Sie begrüßten die zahlreichen Gäste, die aus Schule, Kirche, öffentlichem Leben und in anderer Verbundenheit gekommen waren.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung stehen Bilder von Brigitte Kranich, die in der Nähe von Harburg lebt. Studienleiter Sven Kramer führte in die Ausstellung ein und erläuterte die besondere Technik des Linolfarbdruckes, mit der die Künstlerin ihre intensiv farbigen Bilder fertigt. Ausgestellt werden Bilder aus dem Zyklus über Propheten des Alten Testamentes.

Der Pastor der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in Aurich, Jörg Schmid, und der neue Landschaftspräsident Rico Mecklenburg führten in zwei der ausgestellten Bilder mit ihren persönlichen Sichtweisen ein. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bis zum Sommer besichtigt werden.

Bei seiner Begrüßung sagte Dr. Klahr mit Blick auf die Bilder: "Propheten erinnern uns an das, was uns von Gott gesagt sein soll. Das ist allerdings nicht immer das, was wir hören wollen. Es gilt gerade auch heute wieder, die Worte Gottes nicht den Mächten dieser Welt zu überlassen. Man solle nicht von Gott sprechen, ihn dann aber vergessen oder gar instrumentalisieren. Man könne in Gottes Namen zum Leben ermutigen.

Mit Blick auf die Ereignisse des Terrors in Paris sagte der Regionalbischof: "Niemand habe das Recht, Menschen zu töten und sich dabei auf Gott zu berufen. Der Glaube an Gott schließt Terror und Menschenverachtung aus, das gilt für das Christentum ebenso wie für den Islam. Ich kann mir ein Miteinander der Religionen nur in Toleranz und Freiheit vorstellen", so Klahr.

Geschäftsführerin Beyer-Henneberger wies auf das neue Jahresprogramm der ARO hin, in dem religionspädagogische Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen von der Gestaltung mündlicher Abiturprüfungen über Techniken professioneller Kommunikation bis hin zu Festen in den Weltreligionen und neueren Methoden der Arbeit mit Bildern im Unterricht angeboten werden. Auch für die Arbeit mit Konfirmandengruppen werden Fortbildungen angeboten.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums Ulricianum Aurich, die mehrere Werke für Violine und Cello zu Gehör brachten. Im Anschluss war die Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen beim Büfett.

Die Arbeitsstelle für evangelische Religionspädagogik am Georgswall 7 in Aurich ist eine gemeinsame Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Evangelisch-reformierten Kirche. Sie bietet religionspädagogische und theologische Fortbildungen für Kirche und Schule an und hält eine öffentliche Fachbibliothek vor.

(Januar 2015)

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