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Veranstaltungsarchiv 2014

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Landessuperintendent Dr. Klahr beim Altarjubiläum in Esens
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (2.v.r.) gestaltete gemeinsam mit dem Kantorenehepaar Gerhard und Renate Schühle (von links), Pastor Thomas Arens (hinten), Focke Gronewold als Hinrich Kröpelin und Gabriele Buisman (Organisationsleitung des Festes) die Abschlussandacht zum 300-jährigen Altarjubiläum in der St.-Magnus-Kirche in Esens. (Foto: Anneus Buisman)

"Was unsere Augen sehen, prägt uns"
300 Jahre Weinstock-Altar in Esens


"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben." Dieser Bibelvers aus dem Johannesevangelium schmückt seit 1714 den Altar der Evangelisch-lutherischen St.-Magnus-Kirche in Esens. Das feierte die Kirchengemeinde am Sonntag, den 14. September 2014, mit einem "Weinfest".

Der Altaraufsatz, der dieses Bibelwort veranschaulicht, ist einmalig in Ostfriesland. Die Holzschnitzarbeit aus der berühmten Holzschnitzerfamilie Kröpelin aus Esens zeigt Christus am Kreuz umgeben von üppigen Weinranken.

Zwei Gottesdienste umrahmten diesen Festtag. Im Familiengottesdienst um 15.30 Uhr wurde das Kantorenehepaar Renate und Gerhard Schühle als Kirchenkreiskantoren eingeführt. In der von der Kantorei musikalisch gestalteten Abschlussandacht um 21.00 Uhr hielt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Predigt und sagte: "Was unsere Augen sehen, prägt uns. Seit 300 Jahren versammeln sich die Gläubigen vor diesem Altar. Christus in der Mitte, umrankt vom lichten Laub der Weinranken und den üppigen Trauben. Ein Bild der Lebensfreude, der Hoffnung und der Verheißung.

Wer diesen Altar sieht, der nimmt durch seine Gestaltung die Botschaft wahr, dass uns mit Christus die Fülle zugesagt und geschenkt wird. Dabei war es den Menschen vor 300 Jahren wichtig, zu zeigen, dass das Vertrauen auf Gott weit über die Lebenssituation hinausweist. So wurde die Gestaltung des Altars zu einer sichtbaren Auslegung des Wortes Gottes, die bis heute zu den Menschen spricht."

Auch "Meister Kröpelin" nahm an den Feierlichkeiten teil. Focke Gronewold von der Heimatbühne Middels spielte die historische Figur. Kirchenvorsteherin Gabriele Buisman, die gemeinsam mit einem Vorbereitungsteam dieses Fest organisierte, kam mit dem Meister der Holzschnitzkunst ins Gespräch.

Zahlreiche Gruppen ermöglichten der Kirchengemeinde gemeinsam mit der Stadt Esens die vielen abwechslungsreichen Angebote und Veranstaltungen auf diesem bunten Fest rund um die Kirche. Mit Musik einer Jugendband klang der Abend auf dem Kirchplatz aus.



(September 2014)

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