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Veranstaltungsarchiv 2014

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Dr. Detlef Klahr auf der Kanzel der Johanneskirche in Jheringsfehn
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt die Festpredigt auf der Kanzel der Johanneskirche in Jheringsfehn. (Foto: Käthe Dübbel)

Viele Glückwünsche zum 150. Geburtstag der Johanneskirche in Jherings-/ Boekzetelerfehn
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt die Predigt


Festlich und fröhlich begannen am Sonntag die Jubiläums-Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Jherings-/Boekzetelerfehn. Pastorin Imke Metz hieß im sehr gut besuchten Eröffnungsgottesdienst ganz besonders Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr willkommen, der die Predigt hielt.

Eine schöne Überraschung gelang dem Kirchenchor unter der Leitung von Gerhard Schoone, der vor dem ersten im Programm angegebe-nen Lied mit "Viel Glück zum Geburtstag" von Wolfgang Ama-deus Mozart musikalisch gratulierte.

"Wir können ein doppeltes Jubiläum begehen", sagte Pastorin Metz, denn ebenso wie die Gemeinde gebe es die Johanneskir-che seit 150 Jahren. Am 21. März 1864 habe man die Weihe der Kirche gefeiert. Sie sei ein besonderes Gebäude für die Men-schen der beiden Ortschaften Jheringsfehn und Boekzeteler-fehn. "Die Kirche ist ein sichtbares Zeichen für die Verbindung zwischen Himmel und Erde", betonte die Seelsorgerin. "Zwei Orte - ein Geist" lautet das Motto zum Jubiläum.

Landessuperintendent Dr. Klahr ging auf die Besonderheit ein, dass sich der Standort der Kirche auf der Grenze zwischen den beiden Ortschaften befindet. "Wir können dankbar dafür sein, dass die Bewohner damals unbedingt eine Kirche bauen woll-ten", sagte er. "Wie kommt es, dass Menschen - auch heute noch - eine Kirche liebgewinnen?", fragte der Festredner und gab die Antwort: Die Erfahrung im Umgang mit Gottes Wort mache das aus.

Im Predigttext ging es um den Propheten Elia, der in der Wüste sterben wollte und durch Gott von einem Engel berührt und ge-stärkt wurde. Dürrezeiten im Glauben erlebten Menschen auch heute, erklärte der Regionalbischof. "Vielleicht kommt dann auch jemand und stupst uns an", sagte Klahr. Er schlug einen Bogen zur Geschichte der Gemeinde und betonte: "In der Kirche können wir durch Gottes Gegenwart gestärkt werden."

Gemütlich eng wurde es beim Empfang im Gemeindehaus. Pas-torin Metz überreichte dort eigens zum Jubiläum angefertigte Armbändchen als Dankeschön. Der Besuchsdienstkreis erhielt diese für die Bewirtung der Gäste, der Männerkreis für die Bö-gen, die Turm- und Seitentür der Kirche schmückten.

Das Festprogramm, das bis Oktober viele Veranstaltungen ent-hält, wird am kommenden Sonntag, 30. März, um 9.45 Uhr fort-gesetzt. Dann kommt als Gastprediger aus Hamburg Gebhard Himstedt in den Gottesdienst. Er war von 1967 bis 1983 Pastor in der Gemeinde. Beim Kirchentee können sich die Fehntjer mit ihm unterhalten. kkl

(März 2014)

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