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Veranstaltungsarchiv 2013

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Lingener Kantorei, Orchester und Solisten in der Lingerenr Kreuzkirche
Die Lingener Kantorei, Orchester und Solisten musizierten im Kantaten-Gottesdienst anlässlich der Glockenweihe durch Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr in der Lingener Kreuzkirche.
(Foto: Christoph Mansel)


Glocken "Glaube, Hoffnung und Liebe" läuten in Lingener Kreuzkirche
Glockenweihe durch Landessuperintendent Dr. Klahr


In einem festlichen Kantaten-Gottesdienst weihte der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland-Ems, Dr. Detlef Klahr aus Emden, am 1. Adventssonntag die drei neuen Glocken der Kreuzkirche in Lingen ein.

Die drei Glocken tragen die Bezeichnung "Glaube, Hoffnung und Liebe". Mit Gebet und Segen wurden sie ihrer Bestimmung übergeben und erklangen nacheinander nach kurzen Erläuterungen ihrer biblischen Motive und ihrer Symbole und dann im dreistimmigen vollen Geläut. Die Lingener Kantorei, Orchester und Solisten trugen die Kantate Nr. 61 von Johann Sebastian Bach "Nun komm der Heiden Heiland" vor.

Landessuperintendent Dr. Klahr ging in seiner Predigt der Bedeutung der Glocken nach. Sie rufen die Gemeinde zum Gottesdienst und begleiten das Leben. Auch sprach er die wechselvolle Geschichte von Glocken an und rief dazu auf, sich für sie einzusetzen, wenn wieder jemand Anspruch auf sie erhebt, um sie zu Instrumenten der Gewalt umzugießen.

"Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der es keinen Glockenklang gibt. Ich möchte mich einhüllen lassen - wie heute Morgen - in den vollen Klang der Glocken, die immer ein Hinweis auf Christus sind und zeigen, dass wir alle in unsere Gottesdienste einladen", sagte der Regionalbischof.

Die Kreuzkirche hatte zwei gusseiserne Glocken von 1921. Sie sind jedoch in ihrer Haltbarkeit begrenzt und sollten nun ersetzt werden. Die beiden alten Glocken werden in zwei Justizvollzugsanstalten des Emslandes weiter läuten. Die Gefängnisseelsorger Thomas Gotthilf und Uli Schönrock dankten für diese Weitergabe der alten Glocken.

Vertreter der katholischen Nachbargemeinde St. Bonifatius, der Stadt und des Landkreises drückten ihre Freude aus über das gelungene Gemeinschaftswerk der Mitglieder der Kreuzkirche.

Pastor i. R. Ernst Wißmann erinnerte an den Anstoß für das Projekt, dem Angebot einer Spende des Evangelischen Volksbildungsvereins. Im Zuge seiner Auflösung verteilte der Verein sein Restvermögen und stellte den Gemeinden die Mittel mit der Auflage zur Verfügung, etwas Nachhaltiges zu schaffen.

Pastor Dieter Grimmsmann dankte dem Glockenausschuss des Kirchenvorstandes, dem Kantor Peter Müller und der Gemeindeassistentin Claudia Wenink für ihre Arbeit. Ein besonderer Dank ging auch an die Gemeinde und Gäste für die Begleitung des Vorhabens und für kleine und große Spenden, außerdem dankte er den Planern und den ausführenden Firmen. Zeit- und Kostenplan konnten eingehalten werden. Er betonte, dass die Glocken bereits stumm taten, was nun ihre klingende Aufgabe ist: Sie führen Menschen zusammen.

(Dezember 2013)

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