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Veranstaltungsarchiv 2013

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Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Mitglieder des Kuratoriums der Heseler Liudgeri-Stiftung
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (links) freute sich mit den Mitgliedern des Kuratoriums der Heseler Liudgeri-Stiftung (von links) Frauke Müller, Meino Kroon, Ralf Elsner (Vorsitzender), Karsten Bruns, Arend Dieling, Inka Krumme, Pastor Stefan Bischoff und Johanne Wessels über einen gelungenen Abend, bei dem auch die Informationsreihe der Kirchengemeinde zur Gossner Mission eröffnet wurde. (Foto: Käthe Dübbel)

Beim Stiftungsabend auch auf die Gossner Mission geblickt
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt Festvortrag in der Liudgerikirche Hesel


kkl Hesel. Bereits zum dritten Mal war Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr Gast der vor knapp fünf Jahren gegründeten Heseler Liudgeri-Stiftung.

Diesmal verband er den Festvortrag beim Stiftungsabend mit dem Informationsjahr der evangelisch-lutherischen Liudgerigemeinde Hesel zur Gossner Mission. So gratulierte der Regionalbischof in der Liudgerikirche dem Stiftungs-Kuratorium zum Jahresergebnis und eröffnete anschließend die Veranstaltungsreihe der Gemeinde.

Von rund 83.000 Euro auf 90.000 Euro sollte das Kapital der Liudgeri-Stiftung im Laufe des Jahres 2012 durch Zustiftungen wachsen. "Das war ein ehrgeiziges Ziel", sagte Ralf Elsner als Vorsitzender des Kuratoriums. Es sei sogar übertroffen worden: 90.242,11 Euro standen am 31. Dezember zu Buche.

Dank sprach Elsner allen aus, die mit Spenden und Aktionen dazu beitrugen. Aus dem Ertrag habe die Anschaffung einer Stele für den neuen Teil des Friedhofs mit dem Rasengräberfeld finanziert werden können. Jetzt habe sich die Stiftung unter anderem die finanzielle Förderung der Diakoninnenstelle von Annegret Klenzendorf vorgenommen, erklärte Elsner in seinem Ausblick.

"Großartig, dass Menschen hier die Stiftung mit ihren Möglichkeiten so unterstützen", sagte Landessuperintendent Dr. Klahr. Er forderte die zahlreichen Besucher auf, doch gleich einmal nachzumachen, wie sich Gossner-Christen in Indien begrüßen. Sie sagen "Jeshu sahay!" ("Jesus ist Helfer") und verneigen sich mit zum Gesicht erhobenen geschlossenen Händen voreinander.

Auf Einladung des leitenden Bischofs der Gossner-Kirche in Indien, Nelson Lakra, hatte Klahr im Oktober vergangenen Jahres als Kurator der Gossner Mission (Berlin) die Evangelisch-lutherische Gossner-Kirche und Projekte der Gossner Mission in Delhi und im Bundesstaat Jharkhand besucht.

Begleitet wurde er dabei auch vom Vorsitzenden des Freundeskreises der Gossner Mission Ostfriesland, Pastor Michael Schaper aus Emden. Der ist nur vier Tage nach Klahr in der Veranstaltungsreihe zu Gast und hält am 25. April um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema "Von Hesel in die weite Welt - Ostfriesland und die Gossner Mission".

Der Regionalbischof machte neugierig auf diesen Abend, bei dem auch Bilder der Indien-Reise gezeigt würden. Nur zwei Prozent der Inder seien Christen. Trotzdem würden sie als solche dort deutlich wahrgenommen. "Es gibt ein wunderbares Miteinander in der Freude des Glaubens", hat Klahr dort beobachtet. Trotz großer Armut sei die Bereitschaft zum Teilen vorhanden. Junge Menschen hätten eine Sehnsucht nach Bildung.

Den musikalischen Rahmen des Abends in der Liudgerikirche gestalteten der Gitarrenchor "Wegbegleiter" unter der Leitung von Anne Tammen, Sopranistin Christine Kramer und Organist Johann Busboom. Für alle Beteiligten gab es viel Beifall.

(April 2013)

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