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Veranstaltungsarchiv 2013

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Landesuperintendent Dr. Detlef Klahr im kirchlichen Gemeindehaus in Hatshausen
Der Leiter des Männerkreises der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hatshausen-Ayenwolde, Heinrich de Buhr (links), freute sich darüber, dass Landesuperintendent Dr. Detlef Klahr im kirchlichen Gemeindehaus in Hatshausen als Referent zu Gast war. (Foto: Privat)

Freundschaften sind wertvolles Geschenk
Dr. Klahr referierte im Männerkreis Hatshausen-Ayenwolde


öso. Hatshausen. Auf Einladung des Männerkreises Hatshausen-Ayenwolde war Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Emden) als Referent zu Gast und sprach über das Thema "Männerfreundschaften aus soziologischer und biblischer Sicht". Untersuchungen haben gezeigt, dass Männer deutlich schwerer Freundschaften aufbauten als Frauen. Dies läge, so Dr. Klahr, auch am überkommenen Männerbild der Gesellschaft, das nach wie vor auf Rollenklischees aufbaue.

So neigten Männer dazu, ihre Freundschaften funktional zu verstehen und sich eher in Gruppen und Vereinen zu Aktivitäten zu treffen. Gute Freunde seien dann eher Kameraden, Sportkollegen, oder eine enge Seilschaft im Beruf.

Bei Umfragen sagten 90 Prozent der Männer, dass sie einen guten Freund hätten, aber nur 38 Prozent gaben an, diesem Freund auch persönliche Probleme und Sorgen anzuvertrauen. Es sei etwas Besonderes, so Klahr, wenn sich eine Freundschaft unter Männern über viele Jahre hin erhalten würde. Oft spielten Konkurrenzen im Beruf und Privat eine entscheidende Rolle, die nicht selten auch zum Bruch von Freundschaften führten.

Klahr zeigte, dass die Bibel immer wieder von Freundschaften spricht. So werde im Alten Testament berichtet, dass Mose mit Gott vertrauensvoll wie mit einem Freund sprach. Und Jesus selbst bezeichnete seine Jünger im Johannesevangelium als Freunde.

Am Ende ermutigte der Regionalbischof seine Zuhörer, Freundschaften als wertvolles Beziehungsgeschenk zu pflegen und sich auch im Alter offen dafür zu zeigen, neue Freunde zu gewinnen. Freundschaften seien aber nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. Nach einer angeregten Diskussion zum Thema dankte der Landessuperintendent Heinrich de Buhr für seine Leitung des Männerkreises, der sich monatlich zum Austausch über ein Thema und zur Andacht im Gemeindehaus trifft.

(Januar 2013)

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