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Veranstaltungsarchiv 2011

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Vorsitzende der Kirchenkreistage trafen sich in Meppen mit Dr. Klahr
In Meppen trafen sich zur Beratung mit dem Landessuperintendenten die Vorsitzenden der Kirchenkreistage aus dem Sprengel Ostfriesland, zu dem seit 2007 auch der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Emsland-Bentheim gehört, und ließen sich in der Pause die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen. Von links: Dieter Emler (Aurich), Horst Maschmeyer (Emden), Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Aurich), Ludwig Brüggemann (Norden), Herbert Kroon (Leer)und Stadtführer Albert Schipmann (Meppen).(Foto: Privat)

Vorsitzende der lutherischen Kirchenparlamente tagten in Meppen

Zu einem jährlich stattfindenden Austausch trafen sich unter Leitung von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Vorsitzenden der Synoden der sieben Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland in Meppen, zu dem seit 2007 auch der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Emsland-Bentheim mit seinen 28 Kirchengemeinden und insgesamt 67.000 Mitgliedern gehört.

Bei der Begegnung der Vorsitzenden mit dem Regionalbischof ging es um Berichte über die laufende Arbeit und die Planungen und Projekte der jeweiligen Kirchenkreistage. Der Austausch untereinander sei wichtig, weil er helfe, über den Tellerrand des eigenen Kirchenkreises zu schauen und sich gegenseitig und kollegial zu beraten.

Den gewählten Mitgliedern der Kirchenkreissynode obliegt es, über die Haushalte und Schwerpunkte kirchlicher Arbeit im jeweiligen Kirchenkreis zu entscheiden. Gut die Hälfte der Mitglieder eines Kirchenkreistages sind ehrenamtliche Mitarbeiter, die aus den jeweiligen Kirchengemeinden gewählt und entsandt werden.

"Die Kirchenkreistage sind das Parlament der Kirche vor Ort, hier werden wichtige Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen für die Kirchengemeinden und ihre Ausstattung insgesamt haben", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr aus Aurich. So obliege den Kirchenkreistagen die Entscheidung über die Verteilung der Finanzmittel und die Beschlüsse über die Personalausstattung eines Kirchenkreises. Geleitet werden sie durch die Kirchenkreistagsvorsitzenden, die diese Aufgabe jeweils ehrenamtlich wahrnehmen.

"Die hohe Verantwortung der Kirchenkreistage macht deutlich, dass Kirchenkreisleitung von Ehren- und Hauptamtlichen in gemeinsamer Verantwortung wahrgenommen werde", betonte Regionalbischof Klahr bei dem Treffen. Dabei brächten sich vor allem die ehrenamtlichen Vorsitzenden mit Ihrer Zeit und ihren Gaben in erheblichem Maße ein. Das sei ein hohes Gut, das Anerkennung verdiene.

Bei den Treffen solle auch immer etwas von dem Tagungsort erfahrbar werden. So tagten die Kirchenkreistagsvorsitzenden im Kirchenkreisamt in Meppen, besichtigten die lutherische Gustav-Adolf-Kirche und ließen sich bei einer Stadtführung auch die katholische Gymnasialkirche und die St. Vitus-Kirche von innen zeigen.

"Ein gutes ökumenisches Miteinander ist für alle Christen ein Zeugnis des Glaubens an Jesus Christus", sagte der Regionalbischof. Gegenseitiger Respekt und die Achtung der anderen Tradition seien der richtige Weg, um mit- und füreinander der Stadt Bestes zu suchen.

(Oktober 2011)

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