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Veranstaltungsarchiv 2011

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Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr vor dem Evangelischen Gymnasium Nordhorn
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (rechts) vor dem Evangelischen Gymnasium Nordhorn (EGN) mit (von links) Pastor Thomas Kersten, Sprengelbeauftragte für Kirche und Schule Ina Schulz, stellvertretender Schulleiter Jens Michners und Schulleiterin Dr. Gabriele Obst. (Foto: Ulrich Hirndorf)

"Evangelisches Gymnasium in Nordhorn ist ein Juwel der Bildung im Sprengel" - Landessuperintendent Dr. Klahr visitierte Evangelisches Gymnasium Nordhorn

öso. Nordhorn. Im Rahmen seiner mehrwöchigen Visitationsreise durch den Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Emsland-Bentheim hat Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr auch dem evangelischen Gymnasium in Nordhorn (EGN) einen Besuch abgestattet.

Gemeinsam mit der Sprengelbeauftragten für Kirche und Schule, Ina Schulz (Emden), informierte er sich über den derzeitigen Stand des Gymnasiums, das in den nächsten Jahren bis zur Oberstufe nach und nach ausgebaut wird.

Schulleiterin Dr. Gabriele Obst freute sich über die Gelegenheit, den Regionalbischof mit Lehrkräften und Schulklassen ins Gespräch zu bringen. Während im Lehrerzimmer die neuen innovativen Konzepte für Mathematik und Physik im naturwissenschaftlich-technisch gut aufgestellten Gymnasium diskutiert wurden und die "echte" Ganztagsschule als eindeutiges Profil herausgestellt wurde, wollte Dr. Klahr während der anschließenden Klassenbesuche wissen, wie zufrieden die Schülerinnen und Schüler mit Lernsituation und Lernort seien.

Neben dem guten Essen in der Schulkantine wurden die vielen Möglichkeiten des Lernens genannt, besonders im Bereich Musik. So verwunderte es nicht, dass der Regionalbischof von den Schülern spontan zum Mitsingen aufgefordert wurde.

"Toll, dass ich hier sein kann!" kommentierte der Regionalbischof die Atmosphäre, die ihm in Klassen und auf dem Schulgelände begegnete. Man spüre dem Lehrpersonal die Leidenschaft für das Lehren ab und man merke an vielen Kleinigkeiten die christlich-sozialen Aspekte, die das Besondere dieser Schule ausmachten, so Klahr in der abschließenden Gesprächsrunde, in der auch Raum für Wünsche und Zukunftsvisionen war.

Schulelternratsvorsitzender Dr. Hermann Kramer betonte den Wunsch nach der Einrichtung eines Raumes der Stille, in dem sowohl Schüler als auch Lehrkräfte Ruhe zu Andacht und Meditation finden könnten. Weiterhin sei es ein Anliegen der Schule, das starke ökumenische Profil sowohl in Schulgottesdiensten als auch in kirchlich-vernetzten Projekten sichtbar zu machen.

"Wir pflegen ein gutes und offenes Verhältnis zwischen Eltern, Lehrern und Schülern, dass sollte zum Abbild der Gesellschaft werden, wenn wir protestantische Persönlichkeiten auch in Zukunft in Wirtschaft und Technik sehen wollen", so Kramer. Schulleiterin Dr. Obst betonte die dazu nötige individuelle Schwerpunktsetzung und Verantwortung des einzelnen.

Damit dies möglich werde, wird nun für insgesamt 1,9 Mio. Euro ein Sportplatz im unmittelbaren Umfeld errichtet. Die ersten 1,2 Mio. seien von der lutherischen Landeskirche bereits freigestellt worden. Außerdem solle in der Schule ein weiterer Schwerpunkt auf die Medienerziehung gelegt werden, verbunden mit praxisorientierten Projekten wie dem bereits laufenden Radioprojekt "Europa und die Welt".

Der Regionalbischof wünschte allen Leitungsgremien weiterhin eine gute Hand in der Weiterentwicklung des Gymnasiums und fasste seine gesammelten Eindrücke in einem Satz zusammen: "Das hier ist ein Juwel der Bildung. Ich bin dankbar und froh, dass wir das EGN im Sprengel haben." (Oktober 2011)

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