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Veranstaltungsarchiv 2011

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Gossner Mission tagte in Berlin
Der Direktor der Gossner Mission Dr. Ulrich Schöntube (Berlin) begrüßte die ostfriesischen Kuratoren der Gossner Mission bei der Sitzung in Berlin: Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Aurich), Landessuperintendentin i.R. Oda-Gebbine Holze-Stäblein, Superintendent Dr. Helmut Kirschstein (Norden) und Schulpastor Michael Schaper (Emden). Foto: Privat.

Gossner Mission tagte in Berlin - Kuratoren aus Ostfriesland waren dabei

öso. Berlin/ Ostfriesland. Das Kuratorium der Gossner Mission hat im Berliner Missionshaus getagt. Das 175-jährige Jubiläum der Gossner Mission war in den Beratungen ebenso im Blickfeld wie Berichte über Projekte in Nepal, Sambia und Indien. Die Arbeit wird über Spenden und Zuschüsse der Landeskirchen getragen.

In Ostfriesland sind Kirchengemeinden mit der Gossner Mission seit ihrer Gründung eng verbunden. Auch heute unterstützen Kirchengemeinden und der ostfriesische Freundeskreis unter dem Vorsitz von Pastor Michael Schaper aus Emden die vielfältige Arbeit.

"Viele Menschen in Ostfriesland wissen sich dem Erbe der Gossner Mission in Treue verpflichtet", sagt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr als Kurator. Vor allem zu der indischen Gossner Kirche gebe es gute Verbindungen. Ihre 500.000 Mitglieder gehören überwiegend zu den Ureinwohnern Indiens, den Adivasi. Sie stehen am unteren Rand der indischen Gesellschaft.

Erst vor Kurzem ist die Beziehung durch neue Initiativen verstärkt worden. Die Hochschule Emden-Leer und das Gossner College in Ranchi haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Sie wollen bei der Entwicklung nachhaltiger Technologie im ländlichen Raum zusammen arbeiten. Und die Berufsbildenden Schulen 2 in Emden haben mit dem Technical Training Centre, einer Handwerker-Schule der Gossner Kirche, ein Stipendium-Projekt vereinbart.

"Der Blick über den eigenen Tellerrand tut immer gut und hilft uns, Verantwortung in der weltweiten Gemeinschaft der Christen wahrzunehmen", sagt Dr. Klahr. Er freue sich darüber, dass der Sprengel Ostfriesland durch seine Partnerschaften weltweit vernetzt und damit im besten Sinne weltoffen sei.

Die Gossner Mission mit Sitz in Berlin setzt sich nach eigenen Angaben zufolge dafür ein, "dass Menschen, die in Armut und Ausgegrenztheit leben, Gerechtigkeit erfahren und ihren Weg in Würde und Selbstbestimmung gehen können".

In diesem Jahr feiert das Missionswerk mit seinen Wurzeln in Ostfriesland sein 175-jähriges Bestehen. Benannt ist es nach seinem Gründer, dem Berliner Pastor Johannes Evangelista Gossner (1773-1858).

Das Jubiläumsjahr 2011 begann im Januar mit einem Gottesdienst in berlin, in dem Dr. Margot Käßmann die Predigt hielt. Das Jubiläumsjahr wird am 11. Dezember 2011 um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ludgeri-Kirche in Norden und einem anschließenden Empfang mit einer Buchvorstellung enden. (März 2011)

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